Mediation · Wissenswertes
Was kostet eine Wirtschaftsmediation?
Von Elina Evers, Wirtschaftsmediatorin in Witten & Ruhrgebiet
Eine der häufigsten Fragen, die mir Geschäftsführer, HR-Verantwortliche und Betriebsräte stellen, bevor wir überhaupt über den Konflikt selbst sprechen: Was kostet das eigentlich? Die ehrliche Antwort: Es kommt auf den Umfang an – aber fast immer deutlich weniger als ein Gerichtsverfahren. In diesem Artikel erkläre ich, wie sich die Kosten zusammensetzen und was Sie realistisch einplanen sollten.
Kostenfreies Erstgespräch buchen (30 Min)
Wie berechnen sich die Kosten?
Wirtschaftsmediatoren arbeiten in Deutschland überwiegend auf Stundenbasis. Erfahrene Wirtschaftsmediatoren berechnen in der Regel 150 bis 350 Euro pro Stunde. Die Gesamtkosten hängen vom Stundensatz und vom zeitlichen Umfang des Verfahrens ab.
Wie lange dauert ein Mediationsverfahren?
Ein typisches Verfahren im Unternehmenskontext umfasst 3 bis 6 Sitzungen à 2–3 Stunden. Dazu kommt ein kostenfreies Erstgespräch. Der Ablauf:
- Erstgespräch (kostenlos, 30 Min) – Wir klären, ob Mediation der passende Weg ist und was das Verfahren kosten würde.
- Auftragsklärung (1–2 Std) – Rahmen, Themen und Beteiligte werden definiert.
- Mediationssitzungen (je 2–3 Std) – In der Regel 2–5 Sitzungen, je nach Komplexität.
- Abschlussvereinbarung (1–2 Std) – Die Ergebnisse werden schriftlich festgehalten.
Was kostet eine Wirtschaftsmediation insgesamt?
Für einen typischen innerbetrieblichen Konflikt sollten Sie mit 2.000 bis 8.000 Euro für das gesamte Verfahren rechnen. Zum Vergleich: Ein arbeitsrechtliches Gerichtsverfahren kostet bei zwei Anwälten schnell 5.000 bis 20.000 Euro – und dauert Monate bis Jahre, ohne garantiertes Ergebnis.
Wer zahlt die Kosten?
- Hälftige Teilung: Beide Parteien zahlen gleich viel – das häufigste Modell.
- Auftraggeber zahlt: Das Unternehmen übernimmt die Gesamtkosten.
- Individuelle Vereinbarung: Je nach Situation kann eine andere Aufteilung sinnvoller sein.
Wann lohnt sich Wirtschaftsmediation besonders?
- Die Beteiligten müssen weiterhin zusammenarbeiten (z.B. GF und Betriebsrat)
- Ein langer Rechtsstreit droht
- Die Situation ist eskaliert, aber eine Lösung intern noch möglich
- Die Vertraulichkeit wichtig ist – Gerichtsverfahren sind öffentlich
- Schnelles Handeln gefragt ist – Mediation kann innerhalb von Wochen abgeschlossen sein
Fazit
Wirtschaftsmediation ist fast immer die klügere Investition verglichen mit einem Gerichtsverfahren oder dem stillen Schaden, den ungelöste Konflikte anrichten. Im kostenfreien Erstgespräch sprechen wir offen über Kosten und Rahmen – ohne Verpflichtung.
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Häufige Fragen zu den Kosten
- Was kostet eine Wirtschaftsmediation pro Stunde?
- Erfahrene Wirtschaftsmediatoren berechnen in der Regel zwischen 150 und 350 Euro pro Stunde. Im Erstgespräch nenne ich Ihnen meinen konkreten Stundensatz und eine realistische Schätzung für Ihr Anliegen.
- Wie viele Sitzungen braucht eine Wirtschaftsmediation?
- Ein typisches Verfahren umfasst 3 bis 6 Sitzungen à 2–3 Stunden. Einfachere Konflikte können in 2–3 Sitzungen gelöst werden, komplexere Situationen brauchen manchmal mehr.
- Wer zahlt die Kosten einer Wirtschaftsmediation?
- In der Regel teilen sich die Parteien die Kosten gleichmäßig. Das stärkt die gemeinsame Verantwortung für den Prozess. Manchmal übernimmt der Auftraggeber die Gesamtkosten.
- Ist Wirtschaftsmediation günstiger als ein Gerichtsverfahren?
- In fast allen Fällen ja. Ein Gerichtsverfahren kostet schnell 10.000–50.000 Euro oder mehr. Mediation liegt meist bei 2.000–8.000 Euro – und ist in Wochen abgeschlossen statt in Jahren.